Ein Professor der Mathematik schrieb in einer Vorlesung Folgendes an die Tafel: 1×9=9; 2×9=18, 3×9=27, 4×9=36, 5×9=45, 6×9=54, 7×9=63, 8×9=72, 9×9=81, 10×9=91

Erst erklang leises Gekicher, dann lachte der ganze Raum. Als alle wieder still waren sprach der Professor.“Ich habe diesen Fehler absichtlich gemacht, um ihnen etwas zu demonstrieren. Ich habe neun Aufgaben richtig gelöst, und nur einen Fehler gemacht. Ihr Fokus ging auf den Fehler und nicht auf die neun richtigen Lösungen. Und damit zeigen sie sehr deutlich, wie unser Bildungssystem funktioniert. Wir leben eine Fehlerkultur, die dazu führt, dass Menschen verletzt und teils sogar gedemütigt werden, nur, weil sie sich mal irren. Wir müssen lernen, Menschen für ihre Erfolge zu loben, und auch, sie für ihre kleinen Fehler zu schätzen. Glauben sie mir, die meisten Menschen machen viel mehr richtig, als falsch. Und dennoch werden sie nach den wenigen Fehlern beurteilt, die sie machen.“

Mir gefällt diese Sichtweise. Beginnen wir damit zu sehen, was alles richtig ist und achten weniger auf die Irrtümer. Schauen wir zuerst auf die Stärken und nicht zuerst auf die Schwächen.

M0achen wir einen Anfang und ändern unseren Fokus. Und damit die Fehlerkultur 2021.

Namaste.

Teilen:

Mehr Impulse

Wendepunkte

Meistens merkt man erst danach, dasses einen Wendepunkt im Fluss des Lebens gab. Hinterher fällt einem das schwer, was vorher leicht war. Vielleicht von uns

Weiterlesen »

Schattenseiten

Jeder von uns hat eine Schattenseite. Hier verbergen sich die Eigenschaften und Gefühle, auf die wir nicht stolz sind. Wer sagt schon gerne, dass er

Weiterlesen »

Schreibe einen Kommentar